Ratgeber
OP-Schutz oder Vollschutz?
Die Frage entscheidet über deinen Beitrag - und darüber, welche Rechnungen du selbst zahlst. Hier ist der Unterschied in einfachen Worten.
Der Unterschied in einem Satz
Der OP-Schutz zahlt nur, wenn wirklich operiert wird. Der Vollschutz zahlt zusätzlich alles, was ohne Skalpell passiert: Diagnostik, Medikamente, Infusionen, Kontrollen, stationäre Aufenthalte.
Was das in Zahlen bedeutet
| Fall | Typische Kosten | OP-Schutz |
|---|---|---|
| Kreuzbandriss, operative VersorgungHund, 5 Jahre | 1.500,00 € – 3.500,00 € | zahlt |
| Bandscheibenvorfall mit MRT und OPDackel, 7 Jahre | 2.500,00 € – 6.000,00 € | zahlt |
| Magendrehung im NotdienstGroßer Hund | 2.000,00 € – 4.500,00 € | zahlt |
| Katzenschnupfen, mehrwöchige BehandlungKatze, 2 Jahre | 150,00 € – 600,00 € | zahlt nicht |
| Chronische Niereninsuffizienz, laufende KontrolleKatze, 11 Jahre | 400,00 € – 1.200,00 € | zahlt nicht |
| Allergiediagnostik und DauertherapieHund, 4 Jahre | 500,00 € – 1.800,00 € | zahlt nicht |
Kostenspannen sind marktübliche Erfahrungswerte für Behandlungen nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) inkl. Notdienstzuschlägen. Sie ersetzen keinen Kostenvoranschlag.
So entscheidest du
OP-Schutz passt, wenn …
- · du vor allem die großen, existenziellen Rechnungen abfedern willst
- · dein Budget einen niedrigen Monatsbeitrag verlangt
- · du Routinebehandlungen selbst tragen kannst
Vollschutz passt, wenn …
- · du bei jedem Tierarztbesuch ohne Rechnen entscheiden willst
- · deine Rasse zu chronischen Erkrankungen neigt
- · dein Tier älter wird und Kontrollen häufiger werden
Wartezeiten nicht vergessen
Nach Unfällen leistet der Schutz bereits nach 5 Tagen, allgemein nach 30 Tagen. Für besondere Erkrankungen und Operationen sowie angeborene Fehlentwicklungen gilt eine Wartezeit von einem Jahr. Wer erst beim ersten Symptom abschließt, kommt zu spät - Vorerkrankungen sind grundsätzlich ausgeschlossen.